Unsere Argumente

  • Die bestehende Strecke erfüllt Ihre Funktion. Durchfahrtzeit durch Butzbach in der Regel 4-6 Minuten, je nach Ampelphasen.
    Sie führt zudem weitgehend durch Gewerbe- und Mischgebiet.

  • Die Stausituation in Stoßzeiten wird sich nicht verändern, da die A5 die Staus verursacht und nicht die B3!

  • Bei Stau auf der A5 wird sich der Verkehr auch auf einer B3a stauen. Zudem wird auf der bestehenden Strecke weiterhin ein hohes Verkehrsaufkommen bleiben.

  • Der Bedarf für die Umgehungsstraße wurde unter anderem mit dem vom Verkehrsexperten für 2015 erwarteten Verkehrsaufkommen von 26000 Fahrzeugen pro Tag begründet. Das tatsächliche Verkehrsaufkommen liegt laut automatischer Zählschleife am Windhof seit 2004 konstant bei 15.000 -16.000 Fahrzeugen/Tag.

  • Drastische Zunahme des Verkehrs durch Umfahrung des Gambacher Kreuzes ist zu erwarten!
    Die Straße dient dem Fernverkehr, nicht der Stadt.

  • Die B3a würde direkt am Stadtrand von Butzbach und zwar oberhalb des Kernstadtgebietes verlaufen: Ein Lärmteppich würde sich bei Tag und Nacht über die Stadt legen; zusätzliche Lärmessionen durch wegfallendes LKW-Nachtfahrverbot

  • Bei Direktanbindung der B3a an die A5 verliert Butzbach seinen bisherigen BAB-Anschluss.

  • Zusätzliche Verkehrsbelastung für Nieder Weisel durch die Verlegung des A5-Anschlusses Butzbach nach Norden – der Großteil des Kernstadtverkehrs nach und von Süden würde nach Nieder-Weisel gelenkt.

  • Zusätzlicher Verkehrslärm zu der bereits sehr hohen Lärmbelastung für Griedel bei Direktanschluss an die A5

  • Weitere Zerschneidung der Landschaft.

  • Die Kernstadt von Butzbach wird auf drei Seiten von Umgehungsstraßen und Industriegebieten eingeschlossen sein.

  • Zerstörung des Naherholungsgebietes Griedeler Markwald

  • Vernichtung wertvollen Ackerlandes

  • Die B3a würde in eine Richtung von Stadtentwicklung führen, die aus unserem Blick, den Charakter der Stadt zum Negativen wendet und die Balance der Stadt zerstört.

 

 

Verkehrsentwicklung - Keine wesentliche Verkehrszunahme auf der B3!

Die Prognose des Verkehrsexperten im Jahre 2002 für ein Verkehrsaufkommen von 26.000 Fahrzeugen pro Tag für das Jahr 2015 ist nicht eingetroffen. Dieses Verkehrsaufkommen war eine der wichtigesten Begründungen für den Bedarf der Umgehungsstraße!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Bast.de

Keine siginfikante Verkehrsentlastung der innerörtlichen Durchfahrtsstraße

Selbst im Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans wird dargelegt, dass eine echte Entlastung der bestehenden Durchfahrt

durch die B3a nicht erreicht wird. Der unten stehende Ausschnitt der Tabelle aus dem Bundesverkehrswegeplan 2030 verdeutlicht dies!

 

 

 

Quelle: Bundesverkehrswegeplan 2030

Selbst eine Halbierung des Verkehrs führt nicht zu einer merklichen Abnahme des Verkehrslärms! Um die Lärmbelastung auf die Hälfte zu reduzieren, müsste die Kfz-Anzahl um 90% abnehmen. Die Reduzierung der Geschwindigkeit erbringt aufgrund der Verringerung der Abrollgeräusche und des Schalldruckes deutlich mehr für den Lärmschutz, als die Reduzierung der Anzahl der Fahrzeuge.

Quelle: Straßenplanung, Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Pietzsch, Verlag Werner, 5. Auflage, ISBN 3-8041-2949-8, Seite 226 und 227, Kapitel 'Einfluss des Verkehrs auf den Lärm'

Zunahme des Verkehrs durch Umfahrung des Gambacher Kreuzes.

Die geplante B3a ist nichts anders als eine Umgehung des Gambacher Kreuzes!

 

Wenn nur 10% des Verkehrs von der A45/A5 die neue Abkürzung über die geplante B3a nutzt, sind das täglich über 7.000 Fahrzeuge (davon

über 1.000 LKW) zusätzlich direkt am Stadtrand von Butzbach!

 

 

 

Quelle: Openstreetmap.de

An der Stausituation wird sich nichts ändern!

Als Begründung für die Umgehungsstraße wird der im Berufsverkehr auftretende Stau am nördlichen Stadtrand aufgeführt. Dieser Stau auf der B3 wird durch die A5 ausgelöst. Dies wird sich auch nach dem Bau der Umgehungsstraße nach dem aktuellen Stand der Planung nicht ändern! Die einzigste Möglichkeit zum Umfahren des Staus auf der A5 bleibt weiterhin die innerörtliche Durchfahrtsstraße. Diese wird weiter genutzt werden müssen, um die Ausweichstrecken zu erreichen. Eine dieser Ausweichstrecken ist die Butzbacher Ostumgehung über Nieder-Weisel. Denn ist der LKW erst einmal auf der Ostumgehung Butzbach, kann er auf der B 3 annähernd störungsfrei und ohne Maut bis zur A5-Anschlusstelle Friedberg durchfahren.

Quelle: Openstreetmap.de

Der Markwald: Ein Naherholungsgebiet wird zerstört

Die Landschaft unterhalb des Griedeler Waldes gehört nach unserer Auffassung zum Charakter der Stadt Butzbach als "Perle der Wetterau" wie der Marktplatz oder die Martinskirche. Nachdem die Stadt im Osten und Süden von Industriegebieten und Verkehr bereits eingerahmt ist, sehen wir in diesem wunderbaren Acker- und Wiesenland, das zugleich Naherholungsgebiet für die gesamte Innenstadt ist, einen unveräußerlichen Schatz der Stadt, den wir für uns und für unsere Kinder schützen und bewahren müssen.

Der Markwald, fotografiert vom Schrenzerbad

Das Naherholungsgebiet Griedeler Markwald mit seinem phantastsichem Fernblick über die Wetterau wäre zerstört.

Die geplante B3a würde die Kernstadt vom Markwald abschneiden.

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© BI "Butzbach bewahren - keine B3a!"